Die Neue Hamburgische Staatsoper

Die Neue Hamburgische Staatsoper ersetzt das Staatsopernhaus aus den 1950er Jahren an der Dammtorstraße und entspricht dem Bedarf der Stadt nach einem modernen Haus, das den aktuellen akustischen, räumlichen und technischen Standards gerecht wird. Die neue Oper liegt an Hamburg sich wandelnder Waterfront — einer Stadt, die seit Langem Kultur und Hafenleben miteinander verbindet, von den Speicherstadt-Lagerhäusern bis zur Elbphilharmonie — und setzt damit den Dialog zwischen öffentlicher Architektur und Wasserkante fort.

Technische Details

Neubauten Die Hamburgische Staatsoper   www.die-hamburgische-staatsoper.de

Ort Hamburg, Deutschland.

Baukosten n/a.

Zeitrahmen Wettbewerb 2025. Planung: 2026–2028. Bau: 2028-2033. Eröffnung: 2033.

Bauherr HSO Projekt gGmbH, Deutschland.

Architekt(en) Bjarke Ingels Group (BIG), Kopenhagen , Dänemark   big.dk

Theaterplaner Theatre Projects, Vereinigtes Königreich   theatreprojects.com

Zahl der Sitzplätze Ein Auditorium mit einer Kapazität von 1 600 Plätzen sowie Studiobühne, Probenzentrum für Orchester und Ballett, Werkstätten. Bruttogeschossfläche insgesamt: 45 000 l².

Nutzung Vielfältiger Repertoirebetrieb für Oper und Ballett sowie partizipative und experimentelle Nutzungen.

Leistungsumfang Umfassende akustische Beratung von der Erstellung des Akustikprogramms, über die Begleitung des Architekturwettbewerb bis zur Planung und Fertigstellung.

Beteiligte Berater Jannis Kriz, Evan Green, Eckhard Kahle, Kahle Acoustics.

1/5Die Neue Hamburgische StaatsoperDie Oper wird wie eine Landschaft aus konzentrischen Terrassen erscheinen — die wie Schallwellen von einem zentralen, pulsierenden musikalischen Herz ausgehen und sich nach außen hin in den Hafen ausbreiten wie Wellen auf der Meeresoberfläche. Das Ergebnis ist ein dreidimensionaler öffentlicher Park, der von allen Seiten offen und zugänglich ist und weitreichende Ausblicke in alle Richtungen bietet — auf die Altstadt und die Neustadt, auf den Lohse-Park und den Industriehafen. Foto © Yanis Amsri, BIG
2/5Die Neue Hamburgische StaatsoperDas neue, 45 000 m² große Haus, das das Staatsopernhaus aus den 1950er Jahren an der Dammtorstraße ersetzt, entspricht dem Bedarf der Stadt nach einem modernen Haus, das den aktuellen akustischen, räumlichen und technischen Standards gerecht wird. Die neue Oper befindet sich in Hamburg sich wandelnder Hafenlandschaft. Foto © Yanis Amsri, BIG
3/5Die Neue Hamburgische StaatsoperDas neue, 45 000 m² große Haus, das das Staatsopernhaus aus den 1950er Jahren an der Dammtorstraße ersetzt, entspricht dem Bedarf der Stadt nach einem modernen Haus, das den aktuellen akustischen, räumlichen und technischen Standards gerecht wird. Die neue Oper befindet sich in Hamburg sich wandelnder Hafenlandschaft. Foto © Yanis Amsri, BIG
4/5Die Neue Hamburgische StaatsoperDer Saal bringt Publikum und Künstler in einem Raum mit sanft geschwungenen Rängen zusammen, die sich wie Wellen vom Proszenium ausbreiten. Akustik und Architektur zielen gleichermaßen auf ein immersives Raumerlebnis ab. Foto © Yanis Amsri, BIG
5/5Die Neue Hamburgische StaatsoperDas Hauptfoyer fungiert als städtisches Wohnzimmer, wobei zwei zentrale Holztreppen die Besucher durch das Gebäude führen. Von allen Hauptetagen aus besteht direkter Zugang zu Außenterrassen, die als Empfangsbereiche, Veranstaltungsorte und Treffpunkte für Künstler, Gäste und Besucher gleichermaßen genutzt werden können. Foto © Yanis Amsri, BIG